Sonntag, 31. August 2008

Nairobi National Park und Langata Girafe Centre

Besuch im Nairobi National Park:


Hier gibt es viele viele Tiere! Braune Zebras...

Ein Nashorn...
Eine Schildkroete...
Eine Loewin... in 1m Entfernung...! Leider etwas schwer zu erkennen, aber direkt am Fluss befinden sich 2 Antilopen...

Und ein Krokodil...!

Anschliessend machten wir einen Ausflug zum Langata Girafe Centre, das von einem amerikanischen Ehepaar zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Rothschild-Giraffe gegruendet wurde. Damals (zu Beginn der 1980er Jahre) gab von der seltensten der 3 ostafrikanischen Giraffen-Artennur mehr ca. 130 Tiere. Die Giraffen werden hier gezuechtet und anschliessend in Nationalparks umgesiedelt - mittlerweile ist ein Bestand bei etwa 500 Tieren erreicht und es besteht somit keine akute Gefaehrdung mehr.

Das ist wohl so etwas wie das (inoffizielle) kenyanische Pendant zu den australischen Verkehrszeichen...

Fuettern ist erlaubt - allerdings pro Besucher "nur" 2 Handvoll Futter, da die Giraffen gerade auf "Diaet" sind... Es stellt sich allerdings die Frage, ob das wirklich dem Schutz der Tiere zugute kommt... Auf der anderen Seite traegt das Girafe Centre einen wichtigen Teil zur Umwelt-Bewusstseinsbildung bei, indem es beispielsweise Schulklassen gratis Eintritt gewaehrt und dieses Angebot auch gerne genutzt wird.

Die Giraffendame ist uebrigens nicht nur die hungrigste, sondern auch die aelteste und vor allem beruehmteste von allen - schliesslich war sie der Grund fuer die Gruendung dieses Zentrums. Durch das Buch ueber das Giraffenbaby Daisy ("Raising Daisy Rothschild") brachte es das Zentrum (und das Ehepaar Leslie-Melville) endgueltig zu internationaler Bekanntheit...

Das wirkliche Highlight waren aber die super suessen Warzenschweine, die zwischen den langen Giraffenbeinen herumwurschtln und sich lustigerweise zum Fressen hinknien! ;-)

Interessante Vegetation... Dieses Gebiet steckt voller botanischer Kostbarkeiten - traditionellen Heilkraeutern und Giftpflanzen - zu schade dass ich mich damit selbst zu wenig auskenne...

Zum Glueck war Eugene dabei - er hat mich mit seinem botanischen und zoologischen Fachwissen unterstuetzt...!

Donnerstag, 28. August 2008

Launch of the UNEP Environmental Education and Awareness Initiative

KOEE-Zelt (ich mit meinen beiden RCE-Kollegen Elijah und Nobert):


Drei-Maedl-Haus: Violet, Annette und ich in unseren offiziellen EEAI-Shirts:

Nobert und seine Maedls...


Rede von Achim Steiner (UNEP - Executive Director):


Feierliche Eroeffnung der UNEP - Green Flag - Environmental Education Awareness Initiative:

Der kenyanische Umweltminister John Michuki (rechts im Bild mit roter Krawatte, links neben ihm Dr. Otieno, Generaldirektorin der KOEE) besucht unseren Stand:

Kathrin amefurahi! Kathrin is happy! :-)

Luxus pur - ein 33m-Pool ganz in meiner Naehe!

Ich habe gestern abend meine ersten 3 km in diesem wunderbaren Pool gemacht - nach 10 min hatte ich eine eigene Bahn ganz fuer mich ganz alleine und ein Publikum von ca. 30 jungen Maennern (die sich sicher nur meine Technik-Uebungen abschauen wollten... ;-))

Mittwoch, 27. August 2008

Wochenende Teil II - Kitengela

Uebliches Matatu-Chaos in Nairobi:

Matatus sind (private) Kleinbusse, ohne die der oeffentlichen Verkehr in Nairobi wohl engueltig zusammenbrechen wuerde. Im Stadtgebiet fahren sie ziemlich genau an den selben Strecken wie auch die oeffentlichen Busse (und auch zum selben Preis) ab, im Ueberlandverkehr sind sie eine guenstige Alternative zu Flugzeug bzw. Bahn. Einziger Unterschied: Matatus MUESSEN laute Musik spielen. Ist angeblich Pflicht. ;-)

Uebrigens - wer sein Matatu in bunten Farben anpinselt, wird dafuer mit Gefaengnis (!!) bestraft (interessanter Vergleich - einen Fussgaenger auf der Strasse zu anzufahren kostet, sofern man nicht Fahrerflucht begeht, angeblich nichts mehr als die Arztrechnungen. Wird der Fussgaenger getoetet, gibt es natuerlich auch Gefaengnisstrafe). Diese Gefaengnisstrafe kann man allerdings gegen "etwas Kleines" (also ein wenig Taschengeld fuer den Polizisten) umgehen. Korruption ist in diesem Land an der Tagesordnung.

Die einstuendige Fahrt nach Kitengela kostete mit Matatu uebrigens 70 KSh, also ca. 0,70 EURO.

Kitengela City - hier leben Maggy's Eltern:



Maggy mit ihrer Mama:


Kathrin lernt kochen :-) :


Obligatorisches Familienfoto mit Maggys Eltern (beide links von mir) und ihrer Tante:


Am Sonntag ist Kirchenbesuch familiaere Pflicht:

Die Messe beginnt damit, dass eine Gruppe Taenzerinnen vor dem Pfarrer in die Kirche tanzt. Sobald die Musik losgeht, stehen alle Menschen in der Kirche auf um gemeinsam zu singen, klatschen und tanzen - die Sonntagsmesse ist ein froehliches Fest, das die Menschen wenigstens fuer diese kurze Zeit ihren Alltag vergessen laesst. Sie konnten es gar nicht glauben, dass in Oesterreich kein Mensch in der Kirche tanzt!

Nach der Kirche kamen wir bei einem Masai-Dorf vorbei. Ich wurde auch in eine Huette (oberes Bild links im Hintergrund) eingeladen, die traditionellerweise aus Kuh-Dung und Lehm errichtet werden. In dieser Huette ist es dunkel und eng - der kleine Raum besteht nur aus Betten und einer Kochstelle. Leider gibt es davon keine Fotos, denn die Masai-Frau hat grosse Angst davor, dass ich es im Internet verkaufen wuerde. Scheinbar haben sie bereits negative Erfahrungen mit unsensiblen Touristen gemacht. Ich durfte zwar Fotos machen, wobei ich ihr versprechen musste dass diese ausschliesslich fuer mich und meine Mama (:-)) bestimmt sind, ich hoffe ihr versteht, dass ich sie hier nicht veroeffentlichen kann.

Diese Masai leben bereits "halbnomadisch" und ihre Kinder besuchen die Schule.

Besonders krass sichtbar wird dieser Konflikt zwischen Tradition und Moderne (der nicht nur die Masai betrifft) am Stadtrand, wenn die Masai-Kinder (deren Rolle in der Gemeinschaft traditionellerweise als Viehhirte gegeben ist) ihr Vieh in den bewässerten Vorgärten weiden lassen (denn das ist meist das einzige Grün in der Umgebung) oder ihre Herden im Spießrutenlauf zwischen LKWs, Bussen, Fußgängern, Fuhrwerken und Autos durch die Straßen von Nairobis Randbezirken treiben und sich nicht selten mitsamt der Herde auf der Flucht vor wahnsinnigen Autofahrern mit einem beherzten Sprung in den Straßengraben retten müssen.


Maggy´s Eltern sind wie viele andere Kenyaner der Meinung, dass die Masai sich „endlich“ zivilisieren sollten, denn eine andere Moeglichkeit wird es in Zukunft wohl nicht geben. Nur sind sie es nicht gewohnt, richtig zu arbeiten, denn sie hatten nie etwas anderes zu tun als auf ihr Vieh zu achten. Sie verdienen ein wenig Geld damit, dass sie den Dung ihrer Tiere als Düngemittel verkaufen. Auch von den Einnahmen mancher Nationalparks bekommen sie ein wenig der ihnen zustehenden finanziellen Unterstuetzung.

Sonntag, 24. August 2008

Wochenende Teil I - Am Markt in Nairobi

Bei Maggy's Schwester Alice und ihrer Familie:


Auf einem der unzaehligen Maerkte in Nairobi:

Eine Art kenyanischer H+M - Maggy und ihre Freundinnen wuehlen sich durch die Kleiderberge:



Gemuese wird nicht nach Gewicht sondern in Pyramiden verkauft:


Masai Market in Nairobi Downtown:


Donnerstag, 21. August 2008

Erste Eindruecke

Wie versprochen - hier die ersten Fotos!

Mein Zimmer:

Aussicht aus meinem Fenster mit Blick auf Nairobi Downtown (Hochhaeuser im Hintergrund):



Lavington (eines der Nobelviertel von Nairobi):



Mit Juliet (meine Kollegin) auf dem Weg zur Bushaltestelle:


Rush Hour in Nairobi:


Mit Keshi und Juliet in Nairobi Downtown:


Besprechung mit Bidii, um die Ausstellung naechsten Dienstag zu planen:


KOEE Office in Lavington:

Unser Garten: